Parkraummanagement im Krankenhaus: Kosten senken und Abläufe entlasten

Warum ist der Krankenhausparkplatz oft ein Kostenfaktor?
Parkflächen von Kliniken werden von sehr unterschiedlichen Gruppen genutzt: Patienten, Besucher, Mitarbeitende und Dauerparker. Jede Gruppe braucht andere Regeln. Diese Verwaltung läuft neben dem eigentlichen Klinikbetrieb und bindet Zeit und Personal.
Hinzu kommen hohe Wartungskosten für Schrankenanlagen und Kapazitäten, die nicht effizient genutzt werden. Auch die Nachverfolgung von Falschparkern kostet Personal und Zeit. Viele Betreiber suchen deshalb eine Lösung, mit der sie den Parkraum zentral verwalten, effizient nutzen und wirtschaftlich betreiben. Das gelingt mit digitalen, vollständig automatisierten Prozessen.
Welche Herausforderungen haben Kliniken beim Parkraummanagement?
Viele Nutzergruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen
Mitarbeitende und manche Patienten oder Angehörige brauchen einen Dauerparkplatz. Gleichzeitig müssen genug freie Stellplätze für Besucher bleiben, die nur wenige Stunden parken. Jede Gruppe hat eigene Berechtigungen, die im Parkraummanagement abgebildet werden müssen.
Falschparker auf Flächen für das Personal
Häufig blockieren Fremdparker Stellplätze, die dem medizinischen Personal zugewiesen sind. Die manuelle Kontrolle und Nachverfolgung ist aufwendig. Sie fällt zusätzlich zum Klinikalltag an und gilt in vielen Häusern als lästige Pflicht.
Hohe Anschaffungs- und Wartungskosten von Schranken
Klassische Schrankensysteme sind teuer in Anschaffung und Wartung. Bei knappen Budgets ist eine defekte Schranke ein spürbarer Kostenfaktor. Die Reparatur ist trotzdem unvermeidbar, weil die Fläche sonst nicht nutzbar ist. Was Sie im Störfall tun können, lesen Sie im Artikel zur defekten Parkplatzschranke.
Zeitkritische Situationen im Notfall
Besonders kritisch wird es, wenn ein Rettungswagen einen Notfall bringt. Eine defekte Schranke, wartende Fahrzeuge oder schon das Anhalten vor einer funktionierenden Schranke kosten Zeit. Das kann für Patienten lebensgefährlich sein. Zudem werden Schranken bei schneller Einfahrt von Rettungsfahrzeugen beschädigt, was außerplanmäßige Kosten verursacht.
Wie funktioniert ein schrankenloses Parksystem im Krankenhaus?
Bei der Einfahrt erfassen Kameras automatisch das Kennzeichen. Der Parkvorgang startet, ohne dass ein Fahrzeug anhalten muss. Bei der Ausfahrt wird das Kennzeichen erneut erfasst und die Parkdauer berechnet.
Bezahlt wird wie gewohnt am Parkautomaten per EC- oder Kreditkarte oder per Handy. Dort geben Parkende ihr Kennzeichen ein, ein Papierticket ist nicht nötig. Alternativ fahren Parkende einfach ab und bezahlen automatisch über eine angebundene Partner-Parking-App wie EasyPark oder Parkster. Der Gang zum Automaten entfällt dann ganz.
Alle Nutzergruppen verwalten Sie im zentralen Peter Park Dashboard am Computer, Tablet oder Handy. Langzeitparker wie Mitarbeitende oder Patienten fügen Sie mit wenigen Klicks hinzu oder entfernen sie wieder. Die Verwaltung erfolgt minutengenau.
- Mitarbeitende: Bedarf an Dauerparkplatz und schneller Zufahrt zu Schichtbeginn. Umsetzung: Kennzeichen hinterlegt, individuelle Rabatte, keine Warteschlange.
- Patienten mit Langzeitaufenthalt: Bedarf an längerer Parkdauer zu fairen Konditionen. Umsetzung: individuelle Rabatte flexibel im Dashboard.
- Besucher: Bedarf an freien Kurzzeitplätzen. Umsetzung: Tarif nach Parkdauer, Zahlung am Automaten oder per App.
- Angehörige von Notfallpatienten, ältere Personen: Bedarf an Kulanz bei Überschreitung der Parkzeit. Umsetzung: Kulanz zentral im Dashboard freischalten.
- Rettungsdienst: Bedarf an Einfahrt ohne Halt. Umsetzung: keine Schranke, keine Verzögerung.
Lesen Sie hier mehr über den Einsatz eines digitales Parksystems in Krankenhäusern.
Wo können Krankenhäuser beim Parken Kosten sparen?
Rund um Parkflächen steckt großes Einsparpotenzial. Prozessautomatisierung senkt Kosten und macht die gemischte Nutzung der Fläche effizienter. Die drei größten Hebel:
Schrankenanlagen abschaffen
Anschaffung und Wartung von Schranken gehören zu den größten Kostenfaktoren. Ein schrankenloses System eliminiert Instandhaltungskosten durch defekte Anlagen. Zusätzlich vermeiden Sie Reparaturkosten, Einnahmeausfälle und verärgerte Besucher bei Systemausfällen. Die Anschaffungskosten des digitalen Systems sind vergleichsweise gering.
Kontrollpersonal für wertschöpfende Aufgaben freisetzen
Wenn Sie Ihre Fläche heute personell bestreifen lassen, entfällt dieser Aufwand. Das System identifiziert Falschparker automatisch, die Nachverfolgung wird ausgelagert. Ihr Klinikpersonal konzentriert sich wieder auf Aufgaben, die zum Kerngeschäft gehören.
Papiertickets einsparen
Auch kleine Posten summieren sich. Ohne Papiertickets, Magnetkarten oder Papierausweise sinken Druck- und Materialkosten. Gleichzeitig entsteht weniger Müll.
- Anschaffung: bei der klassischen Schrankenanlage hoch, beim digitalen Parksystem gering.
- Wartung und Reparatur: bei der Schrankenanlage regelmäßig und bei Defekt sofort nötig, beim digitalen Parksystem entfällt sie für Schranken.
- Kontrolle von Falschparkern: bei der Schrankenanlage personelle Bestreifung, beim digitalen Parksystem automatische Erkennung und ausgelagerte Nachverfolgung.
- Tickets und Karten: bei der Schrankenanlage Papiertickets, Magnetkarten und Ausweise, beim digitalen Parksystem ist das Kennzeichen das Ticket.
- Ausfallrisiko: bei der Schrankenanlage Rückstau und Einnahmeausfall bei Defekt, beim digitalen Parksystem gibt es keine Schranke, die ausfallen kann.
Wie wird der Parkplatz zur Einnahmequelle?
Das Dashboard wertet alle relevanten Daten aus. Sie erkennen Trends in der Auslastung und erstellen Umsatzprognosen. So nutzen Sie die Fläche optimal und verschwenden keine Kapazitäten.
Mit flexiblen Tarifstrukturen je Nutzergruppe optimieren Sie Ihre Einnahmen. Aus dem Kostenfaktor wird eine Einnahmequelle. Viele Kliniken reinvestieren die Parkgebühren in die Instandhaltung der Flächen oder in Mobilitätskonzepte für ihre Mitarbeitenden.
Welche Vorteile haben Patienten und Mitarbeitende?
Patienten und Besucher fahren ohne Warten vor einer geschlossenen Schranke ein und aus. Bis zur Bezahlung ist kein Kontakt zu anderen Personen nötig, was in einer Gesundheitseinrichtung zusätzlich hilft.
Für Mitarbeitende sind die zugewiesenen Flächen ohne Schlangen am Morgen oder nach Feierabend erreichbar. Rabatte und Freischaltungen laufen zentral über das Dashboard. Das bedeutet weniger Stress, weniger Verwaltung und mehr Effizienz. Mehr zu digitalen Parkberechtigungen finden Sie auf unserer Produktseite.
Auch die Umwelt profitiert: Ohne wartende Autos an der Schranke sinkt der CO2-Ausstoß auf dem Gelände.
Ist Kennzeichenerkennung im Krankenhaus datenschutzkonform?
Datenschutz hat in medizinischen Einrichtungen höchste Priorität. Patienten- und Mitarbeiterdaten müssen vertraulich bleiben. Das Peter Park System erfüllt die Vorgaben der DSGVO: Der Scanner erfasst nur das Kennzeichen, eine Videoaufnahme des Fahrers findet nicht statt.
Erfasst werden ein Bild des Kennzeichens und eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel. Nach abgeschlossener Zahlung werden diese Daten DSGVO-konform aus der Cloud gelöscht. Gespeichert und verarbeitet werden die Daten in Deutschland.
Praxisbeispiele: Kliniken, die bereits schrankenlos parken
Krankenhaus Porz am Rhein, Köln
Das Krankenhaus Porz am Rhein hat die Verwaltung seiner Parkflächen selbst übernommen und auf das digitale System umgestellt. Wartungs- und Instandhaltungskosten der Schrankenanlage entfallen, ebenso die manuelle Kontrolle von Parkverstößen. Flexibel buchbare Tickets passen sich an Patienten, Mitarbeitende und Besucher an. Die Umstellung war Teil einer Mobilitätsoffensive mit Zuschüssen zu Jobtickets und Förderung von E-Bikes für Mitarbeitende.
»Als moderner, zukunftsorientierter Gesundheitsbetrieb haben wir uns neben der Spitzenmedizin (...) auch das Thema nachhaltige Mobilität auf die Fahne geschrieben«, sagte Arist Hartjes, zum Zeitpunkt der Umstellung Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein.
Landesklinikum Scheibbs, Österreich
»Die Umstellung auf das elektronische System ist modern, umweltschonend und vermeidet aufwändige Service- und Wartungsarbeiten an der Schrankenanlage«, sagte Klaudia Watzinger, zum Zeitpunkt der Umstellung kaufmännische Direktorin.
Arberlandklinik Viechtach, Bayern
Die digitale Verwaltung sorgt dafür, dass Patienten, Mitarbeitende und Besucher immer ausreichend Stellplätze finden. Gleichzeitig sinkt der CO2-Ausstoß, weil keine Autos mehr an der Schranke warten.
Kreiskrankenhaus Schrobenhausen
Die Parkplatzsituation sorgte hier lange für Diskussionen. Heute ist die Verwaltung der wenigen Stellplätze einfacher, und die Parkgebühren bringen Einnahmen. »Die Einnahmen möchten wir wiederum in die Erneuerung der Parkplätze und in die Förderung alternativer Verkehrsmittel und Elektromobilität investieren«, sagte Holger Koch, zum Zeitpunkt der Umstellung Klinikgeschäftsführer.
Wie ein solches Projekt in einer großen Einrichtung umgesetzt wird, zeigt unser Bericht zum schrankenfreien Parken am Universitätsklinikum Leipzig.
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Fazit
Ein digitales Parkraummanagement nimmt Krankenhäusern Kosten und Verwaltungsaufwand ab: Schranken, Papiertickets und personelle Kontrolle entfallen. Alle Nutzergruppen verwalten Sie zentral und mit passenden Konditionen. Parkgebühren werden zur Einnahme, die Sie in Flächen und Mobilität reinvestieren können. Patienten, Besucher und Mitarbeitende parken ohne Wartezeit und können sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Regina Groß
PR-Managerin mit einer Leidenschaft für IT und Digitalisierung, die es liebt, komplexe Sachverhalte in verständliche Geschichten zu übersetzen.
Wie kennzeichenbasierte Parksysteme funktionieren und was Betreiber bei der Umstellung beachten sollten.
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