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Der Berg ruft: Wie Parkraummanagement Bergbahnen zu Umsätzen und zufriedenen Kunden verhilft

Bergbahnen sind essentiell für Tourismusregionen. Mit digitalen Lösungen kann der Umsatz und Kundenzufriedenheit gesteigert werden.

Bergbahnen haben einen hohen Stellenwert in Bergregionen. Sowohl im Winter als auch im Sommer bringen sie zahlreiche Urlauber zu den verschiedensten touristischen Attraktionen wie dem Skifahren, Snowboarden, Wandern, Klettern oder auch den idyllischen Bergrestaurants. Auch als Partner für Hotels und Ferienappartements, Restaurants, Geschäfte und andere Betriebe sind sie nicht wegzudenken, da sie ein wichtiger Teil der Infrastruktur sind und ohne sie der Wander- und Schneesport-Tourismus nicht möglich wäre. Häufig ist jedoch die Parksituation und das Parkraummanagement der Bergbahnen nicht optimal und führt zu ineffizienter Flächennutzung, unzufriedenen Kunden, hohem Arbeitsaufwand und damit verbundenen Kosten. Wie man diese Herausforderungen meistern kann und welchen Nutzen digitales Parkraummanagement für Seilbahnen und ganze Bergregionen bringt, erfahren Sie hier.

Herausforderungen für Bergbahnbetreiber

Die Betreiber von Bergbahnen sind essenziell für den Tourismus in Bergregionen. Doch sie stehen vor großen Herausforderungen, gerade in Bezug auf Parkraummanagement. Die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert werden, können oftmals mit den zur Verfügung stehenden Parkplätze, der Wirtschaftlichkeit der Fläche, einer hohen Anzahl an Falschparkern und deren mangelnde Kontrolle zu tun haben. Die wichtigsten Hindernisse werden hier kurz erklärt. 

Großer Andrang und Hektik

Aufgrund der vielen Urlaubsgäste in der Hochsaison und nur einer begrenzten Kapazität an Stellplätzen herrscht oft großer Andrang bei Seilbahnen und auf deren Parkplätzen, und dies für gewöhnlich zu den gängigen Stoßzeiten. Dies führt zu Hektik im Parkverkehr und langen Wartezeiten bei Ticket- und Bezahlautomaten. Ist dabei der Parksuchverkehr zusätzlich nicht organisiert und die Vergabe von Parkplätzen unklar für die Gäste, verlängert sich die am Parkplatz verbrachte Zeit und erhöht den Stress und Unmut der Besucher. 

Fehlende Kommerzialisierung

Parkflächen werden oft kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies ist die einfachste Art, einen Parkplatz zu betreiben, da nur ein geringer Aufwand nötig ist. Andere Betreiber entscheiden sich für ein halb-kommerzialisiertes Modell, bei dem die Parkflächen nur zu bestimmten Zeiten kostenpflichtig sind. Beide Arten haben jedoch den Nachteil, dass kein oder sehr wenig Geld für die Instandhaltung und Pflege des Parkareals und der Parkraumtechnik eingenommen wird. Dies führt dazu, dass viele dieser Flächen nicht profitabel bewirtschaftet werden und Umsätze generieren, die die nötige Instandhaltung oder Modernisierung abdecken. 

Besetzung von Stellplätzen

Herausforderungen entstehen auch durch Nutzer von Parkplätzen, die für lange Zeit die Stellplätze besetzen oder zwar den Parkplatz, jedoch nicht die Bergbahn nutzen. Beispiele dafür sind Skitourengeher, deren Anzahl aufgrund der wachsenden Beliebtheit dieser Sportart stetig zunimmt, aber auch Camper oder Langzeitparker. Werden die Parkflächen nicht kontrolliert, nutzen diese Besuchergruppen beliebig lange die Parkplätze und blockieren sie dabei für Nutzer der Bergbahnen, ohne jedoch Umsatz zu generieren. Dies verhindert wirtschaftliches Zusatzeinkommen der Bergbahn-Betreiber, die aufgrund der nicht verfügbaren Parkflächen für Bergbahnnutzer hier potenzielle zahlende Kunden verlieren. Aufgrund fehlender Kapazitäten erfolgt in den meisten Fällen keine Kontrolle und Nachverfolgung der Fremdparker. Nähere Informationen, wie man Falschparker vermeidet, lesen Sie unter dem Blogartikel Falschparker vermeiden.

Kein optimaler Parkablauf

Sowohl für kostenpflichtige als auch für kostenlose Parkplätze für Seilbahn-Nutzer gestalten sich die Erstattung, Bezahlung und der Nachweis der Bezahlung oft als langwierig und manchmal unklar. Je nach Betreiber sind die Abläufe dafür unterschiedlich und können dadurch bei manchen Gästen zu Verwirrung führen. Ebenso sind die Prozesse, gerade die Rückerstattung und der Nachweis der Bezahlung, beim Gratisparken oft umständlich und fehleranfällig: egal ob das Parkticket hinter die Windschutzscheibe gelegt oder nach dem Ausflug eingelöst werden muss, es kann verloren gehen oder nicht korrekt sichtbar sein. Auch defekte Schranken und Ausfällen bei Kassenautomaten können zu Verzögerungen und so zu Ärger bei Gast und Betreiber führen. 

Die Lösung: Effizientes Parkraummanagement für Bergbahnen

Die nicht-effiziente Nutzung der Parkflächen, Fremdparker und ein fehleranfälliger Parkvorgang verringern erheblich das Umsatzpotenzial und die Profitabilität einer Parkfläche. Durch ein digitalisiertes Parkraummanagementkonzept kann diese Herausforderung behoben werden und nicht nur Umsätze optimiert, sondern auch Kosten reduziert werden.

Das Potenzial, das die Digitalisierung von Prozessen erschließt, hat seit einigen Jahren auch die Parkbranche erreicht. Digitales Parkraummanagement öffnet die Türen für effizientere Prozesse und die volle Ausschöpfung des Optimierungspotenzials im Rahmen der Verkehrswende. Dabei wird die automatische Nummernschilderkennung, die ANPR-Technologie, mit digitalem Parkmanagement verknüpft. Bei ANPR werden Kfz-Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt automatisch und datenschutzkonform erfasst und können über eine eingebundene Software verwaltet werden. Anbieter, wie zum Beispiel Peter Park, übernehmen jedoch auch viele andere Facetten der Bewirtschaftung mit ihren digitalen Plattformen, beispielsweise die Verwaltung der Höchstparkdauer und Parkberechtigungen. Für die Bergbahn-Betreiber erleichtert die Software das Parkraummanagement, da Vorgänge wie die Verwaltung, die Bezahlung, die Analyse und Kontrolle von Parkflächen durch die Kennzeichenerkennung automatisch erfolgen. Manche Anbieter stellen zusätzlich die Nachverfolgung von Falschparkern bereit, da diese oft sehr zeitaufwendig und unangenehm für Betreiber ist. Dieser Service erleichtert den Bergbahn-Betreiber zusätzlich den Betrieb, indem interner Aufwand reduziert wird und die Parkflächen für die Kunden der Bergbahnen freigehalten werden.

Welche Vorteile hat digitales Parkraummanagement?

Vorteile für Bergbahnen

Höheres Umsatzpotenzial und niedrigere Wartungskosten

Seilbahn-Betreiber haben durch digitales Parkraummanagement die Möglichkeit neue Einnahmemöglichkeiten zu generieren. Preismodelle können an spezifische Kundengruppen angepasst und umgesetzt werden. Wird zudem ein Service mit Nachverfolgung von Falschparkern gewählt, werden Fremdparker ohne weitere Kosten oder Personalaufwand vermieden und durch die Nachverfolgung wird zusätzlicher Umsatz generiert. Da das Parkraummanagement jeden Tag vierundzwanzig Stunden sieben Tage die Woche in Betrieb ist und so auch außerhalb der Betriebszeiten der Seilbahnen läuft, kann dies ebenso zu einem erhöhten Umsatz führen. Zudem entfallen Kosten für die Wartung, Reparatur, Kontrollpersonal und Ausfallzeiten durch defekte Schranken oder Ticketautomaten, da Schranken und Tickets durch die ANPR-Technologie und dem digitalen Management nicht mehr benötigt werden. 

Einsicht aller Parkraumdaten über ein einfaches Dashboard

Parkflächen und Parkvorgänge werden durch (Live-)Dashboards erfasst, verwaltet und analysiert. Auch die Bezahlung ist über das Tool einsehbar. Betreiber haben zudem eine aktuelle Übersicht über alle Parkflächen und deren Auslastung, können in diesem verschiedene Tarife wie Tagestickets oder Stundentickets festlegen und ihre Angebote mit diversen Tourismus-Karten und Rabatten verknüpfen. Außerdem können digital Parkberechtigungen ausgegeben werden, was die Verwaltung des Zugangs für Mitarbeiter, Lieferanten und Reparaturarbeiten erheblich erleichtert und Gratisparken für die bestimmten Gruppen oder Personen ermöglicht. Die Optimierung der Parkprozesse erlaubt den Betreibern, sich so auf den Bergbahn-Betrieb zu konzentrieren.

Vorteile für die Gäste der Seilbahnen

Schneller und bequemer Parkvorgang

Auch die verschiedenen Besuchergruppen profitieren von digitalen Parkraummanagement-Lösungen. Die Parkplatzsuche wird durch einen flüssigen Verkehrsfluss ohne Schranken und die Bezahlung durch bargeldlose und kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten wie NFC vereinfacht, was deutlich weniger Aufwand beim Parken bedeutet. Noch unkomplizierter können die Besucher ihren Parkaufenthalt auch durch eine Parking-App wie EasyPark oder Parkster steuern, was den Parkvorgang zusätzlich vereinfacht und noch zügiger macht. Da Parktickets durch digitales Parkraummanagement überflüssig sind, können sie auch nicht verloren gehen. Dadurch werden den Gästen hohe Kosten durch Verlustzahlungen erspart. Dies alles führt zu einem deutlich angenehmeren Parkerlebnis.

Mehr Zeit

Hand in Hand mit der Erhöhung der Schnellig- und Bequemlichkeit beim Parken geht das eigentliche Interesse des Bergbesuchers: mehr Zeit. Da weder bei der Ein- und Ausfahrt noch bei den Bezahlautomaten oder an der Kasse Schlangen entstehen und die Zeit für das Parken und damit verbundene Aktivitäten wie das Bezahlen verringert wird, haben die Besucher mehr Zeit, die Natur und Berge zu genießen. So haben die Gäste mehr Erinnerungen an die wunderschönen Alpenerlebnisse, als an die langwierigen Parkprozesse. 

Fazit

Zufriedene Gäste kommen bekanntlich wieder. Damit die Kunden zufrieden sind, braucht es unter anderem effektive Parkkonzepte und Parkraummanagement für Bergbahnen, um dem Andrang gerecht zu werden und das Potenzial der Parkflächen auszunutzen. Denn die Erfahrung mit dem Parken trägt auch zum Gesamterlebnis der Seilbahn und dem Bergerlebnis, dem Urlaub und so der gesamten Tourismusregion bei. So profitiert nicht nur der Bergbahn-Betreiber, sondern auch alle anderen Touristikunternehmen der Bergregion von einem positiven Parkerlebnis.

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