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Zwischen Wanderern und Skifahrern: Wie die Söllereckbahn die Nebensaison für Optimierungen nutzte

Zwischen der Skisaison und den Sommermonaten, in denen es die Wanderer in die Berge treibt, ist es in den Bergregionen eher ruhig. Doch Bergbahnbetreiber und andere Tourismus-Betriebe nutzen diese Zeit trotzdem effektiv, um sich auf die nächste Saison vorzubereiten, wie das Beispiel der Söllereckbahn in Oberstdorf zeigt.

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Inhalte

Technische Revision

Zur technischen Revision gehört die regelmäßige Wartung und Inspektion von Seilbahnen, Liften und anderen Elementen der Bergbahn. Hierzu gehören unter anderem der Austausch von verschlissenen Teilen, die Überprüfung der elektrischen und mechanischen Systeme und die Reinigung der Anlagen. Dies gewährleistet nicht nur die Sicherheit der Passagiere beim Transport, sondern auch die ordnungsgemäße Funktionsweise der Anlagen und der reibungslose Betrieb.

In der Regel findet die Revision in der Nebensaison zwischen Ski- und Sommersaison statt, wenn die Anlagen nicht so stark frequentiert sind. Die Wartung und Inspektion durch die Techniker kann in dieser Zeit durchgeführt werden, ohne den normalen Betrieb zu stören. Durch regelmäßige technische Revisionen können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor es zu gefährlichen Situationen kommt.

Wirtschaftliche Revision

Neben der technischen Revision sollte die Nebensaison genutzt werden, um sich Gedanken über die Profitabilität und Kostenoptimierung des Bergbahnbetriebes zu machen. Welche Investitionen und Erneuerungen können in der kommenden Hochsaison zu höherer Prozesseffizienz führen? Als stark saisonale und wetterabhängige Betriebe ist es für Bergbahnen besonders relevant, dass Kostenfaktoren eingespart und Umsatzpotenziale erkannt und ausgeschöpft werden.

Dabei sollten folgenden Punkte evaluiert werden:

Personaloptimierung: Viele touristische Betriebe sind stark vom Fachkräftemangel betroffen, daher ist eine Evaluation der personellen Ressourcen elementar. Es wird geprüft, wie anfallende Aufgaben effizient aufgeteilt werden können, ohne das Personal zu überlasten.

Zeitersparnis: Eine Zeitersparnis trägt ebenfalls zur Entlastung des Personals bei.  Daher sollte evaluiert werden, für welche Prozesse eine Automatisierung möglich ist und wie viel schneller sie dadurch ablaufen können. Im besten Fall wird auch der Kundschaft der Bergbahn das Leben erleichtert und steigert deren Zufriedenheit.

Umsatz generieren: Zudem sollte die Frage nach möglichen Umsatzpotenzialen gestellt werden, um – neben der Gebühr für die Fahrten – weitere Einnahmen zu generieren. Vor allem im Hinblick auf die starke Saisonabhängigkeit der Betriebe sollte stets nach Lösungsansätzen gesucht werden, um eine ganzjährige Einnahmequelle zu schaffen.

Kosten reduzieren: Neben einer Umsatzsteigerung trägt natürlich auch die Reduktion anfallender Kosten zu einem höheren Profit bei. Welche Kostenfaktoren im Betrieb können gesenkt werden, welche können gänzlich vermieden werden?

So nutzte die Söllereckbahn die Nebensaison für Optimierungen

Der Betreiber Söllereckbahn im bayerischen Oberstdorf ergriff während der Nebensaison im Frühjahr 2023 die Chance, und stattete seine Parkflächen mit der digitalen Parkraumlösung von Peter Park aus. Die Entscheidung für das System fiel aufgrund der Herausforderungen, die sich aus der bis dato erfolgten Verwaltung der Parkfläche ergaben. Hierzu gehörte die Tatsache, dass die Parkplätze der Bergbahn unkontrolliert befahren und wieder verlassen werden konnten. Schwierig gestaltete sich zudem die Kontrolle von Parktickets, die Parkende am Automaten ziehen und im Wagen auslegen mussten – eine personelle Bestreifung konnte keine lückenlose Erfassung garantieren.

Seit Mai 2023 werden auf den Parkflächen der Söllereckbahn alle ein- und ausfahrenden Fahrzeuge mittels DSGVO-konformer Kennzeichenerkennung erfasst. Personal, das zuvor Zeit in die Bestreifung investieren musste, kann sich nun wertschöpfenden Aufgaben widmen, zudem ermöglicht die digitale Erfassung aller Parkenden die Generierung von neuen Einnahmen über das gesamte Jahr verteilt.

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Maximale Wirtschaftlichkeit durch digitales Parkraummanagement

Ein wichtiger Faktor, der aus der Analyse der wirtschaftlichen Aspekte hervorgehen sollte, ist die Optimierung des Parkraummanagements. Dieser Ansatz wird zu häufig vernachlässigt, jedoch birgt das digitale Parkraummanagement für Bergbahnen zahlreiche Chancen: Optimierung von Prozessen, Entlastung von Personal, Zeitersparnis, Reduktion von Kosten und Generierung einer saison-unabhängigen Einnahmequelle.

Ein digitales Parkraumsystem ermöglicht es, die Parkplatzverwaltung profitabler und kundenfreundlicher zu gestalten. Herkömmliche Schranken sind hierbei unnötig, da die Kennzeichen beim Einfahren auf den Parkplatz automatisch von Kameras erfasst werden. Auf diese Weise wird der Parkvorgang gestartet, ohne dass ein Halt vor einer Schranke erforderlich ist.

Nach Abschluss des Parkvorgangs kann die Zahlung der Kunden wie gewohnt an einem Parkautomaten per EC-/Kreditkarte oder über das Handy erfolgen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, einfach von der Parkfläche zu fahren und den Parkvorgang sowie die bargeldlose Zahlung automatisch über eine Partner-Park-App abzuwickeln. Dabei wird das Erfassen des Kennzeichens beim Ein- und Ausfahren nicht nur zur Ermittlung der Parkdauer genutzt, sondern auch zur automatischen Abwicklung der Zahlung im Hintergrund – dadurch wird der Gang zum Parkautomaten für die Besucher überflüssig.

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Entlastung des Personals durch Automatisierung

Durch die Einrichtung eines digitalen Parkmanagementsystems fallen für die Mitarbeitenden der Bergbahn einige unliebsame Aufgaben weg. Die Verwaltung von Parkflächen ist wesentlich effizienter als zuvor, da keine personelle Bestreifung mehr notwendig ist und alle Daten schnell und einfach eingesehen werden können. Zusätzlich können mit minimalem Aufwand Analysen und Umsatzprognosen für Mitarbeiter erstellt werden. Eine zusätzliche Entlastung bietet die Auslagerung der Überwachung von Parkverstößen an einen externen Anbieter. Dadurch lassen sich Kosten und Personalaufwand einsparen und es stehen mehr Ressourcen für andere Tätigkeitsfelder zur Verfügung.

Ganzjährige Einnahmen

Betreiber von Bergbahnen haben durch digitales Parkraummanagement die Möglichkeit, neue saisonunabhängige Einnahmequellen zu erschließen.

Parkgebühren können individuell an verschiedene Kundengruppen angepasst werden, so können Betriebe beispielsweise Tages- oder Saisontickets anbieten. Außerdem können Fremdparker wie Langzeitparker, Camper oder Skitourengeher ohne zusätzliche Kosten oder Personalaufwand vermieden werden. Durch deren Nachverfolgung wird zusätzlicher Umsatz generiert und die Parkplätze bleiben nur für die zahlende Kundschaft der Bergbahn frei.

Da das Parkraummanagementsystem rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche aktiv ist und somit auch außerhalb der Betriebszeiten der Bergbahnen läuft, kann dies zu zusätzlichen Einnahmen außerhalb der Betriebszeiten führen. Auf diese Weise kann die hohe Abhängigkeit von Wetter- und Saisonbedingungen reduziert werden.

Geringere Wartungskosten der Hardware

Durch die Implementierung eines digitalen, schrankenlosen Parkraumbewirtschaftungssystems können Bergbahn-Betreiber Kosten für Wartung, Reparatur und Kontrollpersonal einsparen. Zudem werden Ausfallzeiten aufgrund von defekten Schranken vermieden, da diese durch die Implementierung der ANPR-Technologie und des digitalen Verwaltungssystems ersetzt werden. Die wartungsarme Hardware des Peter Park Systems ist in der Anschaffung und Wartung deutlich günstiger als herkömmliche Parksysteme und reduziert auch den Stromverbrauch. Eine personelle Bestreifung der Parkfläche ist nicht erforderlich, da Strafzettel für Falschparker automatisch generiert und nachverfolgt werden. Dadurch lassen sich die Betriebskosten der Parkfläche effektiv reduzieren und zusätzliche Einnahmepotenziale erschließen.

Zufriedene Gäste

Digitale Parkraummanagement-Lösungen bieten Gästen der Bergbahn viele Vorteile wie schnelle und bequeme Parkvorgänge ohne Rückstau an Schrankenanlagen oder Warteschlangen vor Parkautomaten. Flexible Zahlungsmöglichkeiten sorgen ebenso für mehr Zufriedenheit.. Da Papiertickets überflüssig sind, entfallen auch Verlustzahlungen. Dies alles führt zu einem angenehmeren und entspannten Parkerlebnis: Die Besucher haben mehr Zeit, die Natur und Berge zu genießen und einfach ein rundum positives Erlebnis – und zufriedene Gäste kommen bekanntlich gerne wieder!

Copyright Headerbild © Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen

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